Reinhard Erös, Oberstarzt der Bundeswehr a. D.

Wo möchten Sie am liebsten sein? Entweder mit der Familie in unserem Holzhaus in Bayern oder in den Lehmhütten bei meinen afghanischen Bergbauern. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für das Wohl meiner Frau und meiner Kinder und unserer afghanischen Freunde. Was bedeutet Heimat für Sie? Der Platz, an dem ich geboren und aufgewachsen bin. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Die Liebe zu und von meiner Familie und ehrliche, gute Freunde. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Gottvertrauen und Mut, Liebe zu Heimat, Natur und den Mitmenschen. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Die Gesammelten Reiseerzählungen Karl Mays als Kind, „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ als Jugendlicher, und über all die Jahre Jesu Bergpredigt. Welche Musik mögen Sie? Mozart am Schreibtisch, Bachs Orgelwerke in deutschen Kirchen, Adriano Celentano in der Badewanne, Sitarmusik im Kreis meiner bengalischen Freunde in Kalkutta. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Seit Bestehen des Menschen die Geburt, Leben, Tod und Auferstehung Jesu Christi. Was möchten Sie verändern? Meine Schwächen schwächen und meine Stärken stärken. Woran glauben Sie? An die Fähigkeit jedes Menschen, mit Gottes Hilfe das Böse zu überwinden. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Liebe, Vertrauen und Mut, sich der Welt zu stellen und sie dort zu ändern, wo es notwendig ist. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Das Ende meines „Gastseins“ auf Erden. Dr. med. Reinhard Erös , Jahrgang 1948, ehemaliger Offizier der Fallschirmjäger- und Fernspähtruppe, Oberstarzt a. D., gründete 1998 die „Kinderhilfe Afghanistan“. Seit dem Sturz der Taliban baut und betreibt er Schulen, Krankenstationen, Waisenhäuser im Südosten des Landes.

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