Jan von Flocken, Historiker & Publizist

Wo möchten Sie am liebsten sein?

Dort, wo ich gerade bin: in meinem Garten.

Wofür lassen Sie alles stehen und liegen?

Für den Besuch von Freunden.

Was bedeutet Heimat für Sie?

Eine Grundbedingung menschenwürdiger Existenz.

Was ist Ihnen wichtig im Leben?

Keine Befehle zu erteilen und keine zu bekommen.

Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben?

Hartnäckige Beredsamkeit.

Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt?

"Der Traum vom Reich" von Mirko Jelusich.

Welche Musik mögen Sie?

Möglichst geräuscharme.

Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen?

Die Erfindung der Schrift.

Was möchten Sie verändern?

Die geistig-moralische Verwahrlosung der deutschen Gesellschaft.

Woran glauben Sie?

Ars longa, vita brevis.

Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben?

Selbstbewußtsein, Allgemeinbildung sowie sämtliche sogenannten Sekundärtugenden.

Welche Bedeutung hat der Tod für Sie?

Ein notwendiges Übel, das heutzutage Heerscharen von Bürokraten ernährt.

Jan von Flocken , 52, ist Historiker und und Buchautor. Er zählt zu den ersten investigativen Journalisten der DDR, die in der Wendezeit die Verbrechen des Kommunismus in Mitteldeutschland aufdeckten. Hierfür erhielt er 1991 den Wächterpreis der Tagespresse. Nach dem Ende der Tageszeitung "Der Morgen" wechselte er 1991 zur "Berliner Morgenpost", 1996 zum "Focus". Seit 2005 lebt er als freier Autor in Brandenburg. Zuletzt veröffentlichte er "Unser tausendjähriges Reich" (Homilius, 2006) sowie den ersten Band einer Trilogie über die großen Feldherren der Weltgeschichte (ebd., 2006).

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