Von der Seefahrt

Wie das ist mit einer kleinen Mannschaft, wenn ein Teil der Redaktion krankheitsbedingt nicht mit an Bord und vermehrte Arbeit an Deck vonnöten ist, zeigte sich wieder in diesen Tagen. Unserer Praktikant Tobias Westphal und unser freier Mitarbeiter Jean-Marie Dumont waren es, die uns halfen, den Kurs zu halten. Nur in einer Frage, nämlich jener der Schiffahrtsmetaphorik, können sie uns auch nicht weiterhelfen. Für den Fall, daß die JF eher als Kriegsschiff zu betrachten sei, bliebe natürlich die Frage, ob wir unter die Kategorie der Minenkreuzer zu subsumieren wären oder unter jene der Ungeschützten Kreuzer. Eine andere Variante wäre die der Kriegfischkutter, die im Vorposten- und Sicherungsdienst zum Einsatz kamen. Als die Deutsche Kriegsmarine diese Kutter 1942 in Auftrag gab, startete sie damit die größte Schiffbauserie der Seefahrtgeschichte. Da wir das politische Geschehen aber einzig publizistisch begleiten können (und wollen), verbleibt als Analogie der Geleitträger. Möglich wäre jedoch auch der Typ des Aviso, ein schnelles, kleines Kriegsschiff zur Nachrichtenübermittlung. Als solches verweisen wir auf unser Frachtschiff mit den geistvollen Früchten, dessen Ladung unter www.jf-buchdienst.de eingesehen und „gelöscht“ werden kann. Christian Dorn

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