Geheimcode 007?

Die JF-Ausgabe 23/05 kam noch „gewohnt“ daher, doch mit der Nummer 24 vollzog sich dann auf der Titelseite eine Änderung, die den meisten Lesern aber wohl doch nicht so ins Auge fiel. „Wenn Brüssel in Trümmer fällt“, lautete die Schlagzeile, und etwas weiter unten wurde der „Reibungslose Machtwechsel“ einer kritischen Betrachtung unterzogen. Nichts Außergewöhnliches, könnte man also meinen. Nichtsdestoweniger hielt derweil in der rechten unteren Ecke ein bis dato unbekanntes, eigentümliches und recht farbenfrohes Zeichen seinen stillen und heimlichen JF-Einzug. „Ugra/Fogra Mini Target“ stand da nun plötzlich schwarz auf weiß in kleiner Schrift zu lesen. Eine Geheimschrift? Ein vergessenes Relikt des Andy Warhol? Eine prekäre journalistische Chiffrierarbeit oder gar ein Geheimcode à la 007 – zum Schutz vor all den bösen Mächten? Wer dann zur fälligen Dechiffrierung schritt, kam auch nicht viel weiter. Doch gemach, gemach! Das strukturreiche Farbenspiel ist lediglich ein typisches Muster zur Prüfung der Qualität der Farbtöne und Farb-dichte. Es dient der Qualitätskontrolle, respektive deren Sicherung beim Zeitungsdruck, und soll somit den werten Lesern den adäquaten Betrachtungsgenuß garantieren. Curd-Torsten Weick

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