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Hermann Binkert: Die Wagenknecht-Partei wäre das Ende der Linken

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Petition für Demokratie, Neuwahlen, Rücktritt

INSA-Chef Hermann Binkert geht davon aus, daß Sahra Wagenknecht eine Partei gründet, die bei der Europawahl im Jahr 2024 mit hoher Wahrscheinlichkeit ein zweistelliges Ergebnis erzielen wird. „Eine Wagenknecht-Partei könnte dazu führen, daß die Linke jeden Zweiten ihrer Wähler und die AfD bis zu einem Drittel ihrer Wähler verliert. Aber auch die anderen Parteien – mit Ausnahme von Bündnis 90 / Die Grünen – könnten schmerzliche Stimmenverluste in Richtung Wagenknecht erleiden. Die Partei wäre also mehr als ein Sammelbecken ehemaliger Linken- und AfD-Wähler“, erklärt Meinungsforscher Binkert im Interview mit der Jungen Freiheit.

 

Das „Ende der Linken“ sieht Binkert zur Bundestagswahl 2025 gekommen, bei der die Partei unter die Fünf-Prozent-Hürde rutschen würde, wenn sie mit Wagenknechts neuer Partei konkurrieren müsse. Die Europawahl 2024 sei der „ideale Testlauf“ für die Wagenknecht-Partei, da die Bürger bei dieser „experimentierfreudiger“ seien. Die AfD würde zwar Stimmen an die Wagenknecht-Partei verlieren, für sie gäbe es aber „noch genug Platz“, so Binkert.

 

Eine „Liste Wagenknecht ist derzeit vor allem eine Projektionsfläche“ gibt der INSA-Chef gegenüber der JF zu bedenken. Das weitere politische Personal der Partei sei ebenso wichtig, wie die Frage „Schafft sie es eine schlagkräftige Organisation aufzubauen.“

 

Redaktionen: Das ganze Interview mit Hermann Binkert lesen Sie hier >>> https://jungefreiheit.de/aktuelle-jf/ 

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