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Politologe Wagener weist Anschuldigungen des Verfassungsschutzes zurück

Zutrittsverbot und Entzug der Lehrerlaubnis: Der Politikwissenschaftler Martin Wagener wird vom Verfassungsschutz unter Extremismusverdacht gestellt. Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung hat ihm vorerst die Lehrerlaubnis entzogen. Gegenüber der Wochenzeitung Junge Freiheit weist Wagener die Vorwürfe gegen ihn entschieden zurück und vermutet eine Kampagne des Verfassungsschutzes wegen seines aktuellen Buches. Er stehe „ohne Einschränkung hinter dem Grundgesetz. Es gibt nichts Besseres“, betont der 51jährige.

Dem Verfassungsschutz wirft Wagener vor, ein klares Ziel zu verfolgen: „die völlige Diskreditierung meiner Person mit anschließendem Verlust der Stelle“. Bedenklich sei, daß das Bundesamt den gestreuten Verdacht nicht weiter begründet habe.

Als Motiv hinter der Kampagne vermutet Wagener sein kürzlich erschienenes Buch Kulturkampf um das Volk. „Mein Buch dürfte einen Nerv getroffen haben, da es wichtige Argumentationsmuster des Verfassungsschutzes angreift. Es scheint mir ganz offensichtlich zu sein, daß der Gegenschlag vor diesem Hintergrund erfolgt ist. Ansonsten hätte das Kreativ-Team aus Köln doch auch schon vor dem Juli 2021 aktiv werden können – oder? Wer fachlich nichts in die Waagschale zu werfen hat, muß persönlich werden.“

Lesen Sie die Meldung mit exklusiven Statements von Martin Wagener hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/fall-wagener-bnd-hs-lehrerlaubnis/

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