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E-Mails an AfD belasten „Welt“-Journalist Günther Lachmann

Der „Welt“-Journalist Günther Lachmann geht gegen AfD-Politiker Marcus Pretzell vor, weil dieser behauptet, Lachmann wollte die AfD für 4.000 Euro im Monat medial beraten. Dies stimme nicht. Doch E-Mails Lachmanns an die AfD, die der Wochenzeitung Junge Freiheit exklusiv vorliegen, untermauern den Vorwurf gegen den Journalisten.

„Lachmann sagt die Unwahrheit, er wollte sich sehr wohl für 4.000 EUR monatlich kaufen lassen“, sagte Pretzell der JF. „Zwei Zeugen können belegen, daß meine Schilderung stimmt. Lachmann wird daher vor Gericht scheitern.“ Pretzells Anwalt, der Kölner Medienrechtler Ralf Höcker, untermauert die Vorwürfe gegen Lachmann in einem Schreiben an den Rechtsbeistand des Welt-Journalisten, das der Jungen Freiheit exklusiv vorliegt, mit einer Reihe von E-Mails, die Lachmann an die Pressesprecherin Pretzells, Kerstin Gabrecht, geschrieben hat.

So schrieb Lachmann in einer Mail vom 14. Juli 2015, also unmittelbar nach der Abwahl Bernd Luckes als Parteichef, an Gabrecht: „Wir sprachen gestern darüber, wie die AfD ihr national-konservatives Stigma los wird. Dazu kam mir eine Idee, die ich schnell mal aufgeschrieben habe. Lassen sie sich den Text mal einige Tage durch den Kopf gehen.“ In einem dazugehörigen stichpunktartigen Konzept empfiehlt der Autor dann, die AfD zu einer „Partei der verantwortungsbewußten Demokratie“ zu entwickeln. Vier Tage später legte Lachmann mit einem „Konzept für ein Manifest der Verantwortungsdemokratie“ nach. „Die Partei braucht dringend einen ideologisch-weltanschaulichem Überbau“, schrieb er in einer Mail an Gabrecht.

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