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„Vulkangruppe“: Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen zum Berliner Strom-Terror

„Vulkangruppe“: Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen zum Berliner Strom-Terror

„Vulkangruppe“: Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen zum Berliner Strom-Terror

Polizeiwagen in der Krisenzone: Jetzt ermittelt der Generalbundesanwalt. Foto: picture alliance / Sipa USA | SOPA Images
Polizeiwagen in der Krisenzone: Jetzt ermittelt der Generalbundesanwalt. Foto: picture alliance / Sipa USA | SOPA Images
Polizeiwagen in der Krisenzone: Jetzt ermittelt der Generalbundesanwalt. Foto: picture alliance / Sipa USA | SOPA Images
„Vulkangruppe“
 

Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen zum Berliner Strom-Terror

Gründung einer Terrorgruppe, verfassungsfeindliche Sabotage und Brandstiftung: Der Generalbundesanwalt zieht die Ermittlungen im Fall des Angriffs auf die Berliner Stromversorgung an sich. Berlins Bürgermeister macht derweil Wahlkampf und arbeitet sich an der Linkspartei ab.
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BERLIN. Der Generalbundesanwalt hat am Dienstag abend die Ermittlungen im Fall des mutmaßlich linksextrem motivierten Angriffs auf die Berliner Stromversorgung an sich gezogen. „Es besteht unter anderem der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe“, teilte ein Sprecher der Behörde der JUNGEN FREIHEIT mit. Weitere Auskünfte würden derzeit nicht erteilt.

Am Montag hatte noch die Generalstaatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Dies geschehe wegen der „besonderen Bedeutung des Einzelfalls“. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft hatte der JF am Montag gesagt, die Bundesbehörde stehe „mit den zuständigen Landesbehörden in Kontakt“ (JF berichtete). Weiter: „Verfahren, die unser Referat für Linksextremismus bearbeitet, betreffen eine Reihe von möglicherweise linksextremistisch motivierten Sabotageakten und Anschlägen.“

Wegner schaltet auf Wahlkampfmodus um

Auch im Fall des Angriffs auf die Energieversorgung des Tesla-Werks im März 2024, der bis heute nicht aufgeklärt wurde und der ebenfalls der „Vulkangruppe“ zugerechnet wird, ermittelt die Bundesanwaltschaft. Unterdessen wurde bekannt, daß auch drei Tage nach dem linken Anschlag noch immer mehr als 25.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten sind. Eine vollständige Wiederherstellung der Energie wird bis Donnerstag angepeilt.

Berlins schwer in der Kritik geratene Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) attackierte am Dienstag derweil die Linkspartei. Deren Spitzenkandidatin für die kommende Wahl des Abgeordnetenhauses, Elif Eralp, hatte nach einem Besuch in der Krisenzone gesagt: „Nichts ist links an dem, was hier getan wurde.“

Wegner betonte, es sei ein linksextremistischer Anschlag. „Das Bekennerschreiben ist hier eindeutig. Und daß die Linkspartei hier sich wegduckt, vielleicht sogar noch die Täterin oder die Täter schützt mit diesen Aussagen, ist für mich absolut inakzeptabel.“ Wegner versprach: „Wir werden den Druck so was von erhöhen, denn wir haben gemeinsam das Ziel, diese militanten Kriminellen, diese Linksterroristen, zu erwischen.“ (ho)

Polizeiwagen in der Krisenzone: Jetzt ermittelt der Generalbundesanwalt. Foto: picture alliance / Sipa USA | SOPA Images
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