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Migrant aus dem Jemen: Ehefrau getötet – Ermittler prüfen Betrug mit „geliehenen“ Kindern

Migrant aus dem Jemen: Ehefrau getötet – Ermittler prüfen Betrug mit „geliehenen“ Kindern

Migrant aus dem Jemen: Ehefrau getötet – Ermittler prüfen Betrug mit „geliehenen“ Kindern

Ermittler in Bayern haben nach der mutmaßlichen Messer-Tat die Kinder des Migranten im Visier.(Symbolbild) Foto: picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ermittler in Bayern haben nach der mutmaßlichen Messer-Tat die Kinder des Migranten im Visier.(Symbolbild) Foto: picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ermittler in Bayern haben nach der mutmaßlichen Messer-Tat die Kinder des Migranten im Visier.(Symbolbild) Foto: picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Migrant aus dem Jemen
 

Ehefrau getötet – Ermittler prüfen Betrug mit „geliehenen“ Kindern

Ein Migrant aus dem Jemen soll seine Frau in Bayern erstochen haben. Ermittler stoßen auf Hinweise zu Sozialbetrug mit „geliehenen“ Kindern. Das Jobcenter zahlte monatlich tausende Euro plus Krankenversicherungen.
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KRAILLING. Mit einem Messer hat der Migrant Danon G. mutmaßlich seine Ehefrau Hezam im Badezimmer ihres Hauses getötet. Anwohner haben den Tatverdächtigen kurz nach der Tat blutverschmiert vor dem Haus gesehen. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat Ermittlungen wegen Mordes aufgenommen.

Im Zuge der Untersuchungen sind die Behörden auf Hinweise gestoßen, die über die Gewalttat hinausgehen. Der Verdächtige soll in großem Umfang Sozialbetrug begangen haben.

Zwei der sechs Kinder, mit denen das Paar in Bayern gelebt hat, sind nach einer DNA-Untersuchung nicht die leiblichen Kinder des Mannes und seiner Ehefrau gewesen. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen sind im Jemen Kinder gegen Geld an andere Landsleute „verliehen“ worden, um in Deutschland höhere Sozialleistungen zu erhalten. Pro Kind sollen die Eltern umgerechnet etwa 50 Euro gezahlt haben. Da Überweisungen in den Jemen als schwierig gelten, gehen die Ermittler davon aus, daß Konten in Drittstaaten wie Liechtenstein oder Luxemburg genutzt worden sind.

Jobcenter zahlte 2.307 Euro monatlich für die Kinder

„Es ist unwahrscheinlich, daß ein Flüchtling solche Konstruktionen ohne fremde Hilfe organisiert hat“, zitiert die Bild einen Ermittler. Die Behörden prüfen deshalb den Verdacht eines organisierten Betrugsnetzwerks. Danon G. ist 2022 nach Deutschland eingereist und hat subsidiären Schutz erhalten. Seine Ehefrau ist 2025 mit den Kindern nach Bayern nachgezogen.

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Nach Angaben aus dem Jobcenter sind monatlich 1.012 Euro für die Eheleute und weitere 2.307 Euro für die Kinder gezahlt worden. Zusätzlich übernahm das Jobcenter die Miete für ein Haus mit rund 200 Quadratmetern Gartenfläche in Höhe von 2.300 Euro sowie die Kosten der Krankenversicherung.

Die Kinder wurden kurz nach der Tat per richterlichem Beschluß in Pflegefamilien untergebracht. Bei der Anhörung verhielt sich der mutmaßliche Täter nach Informationen aus Ermittlerkreisen extrem respektlos gegenüber der Richterin. (rr)

Ermittler in Bayern haben nach der mutmaßlichen Messer-Tat die Kinder des Migranten im Visier.(Symbolbild) Foto: picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa
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