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Migrationskrise: Upahl verbietet Asylunterkunft per Baurecht

Migrationskrise: Upahl verbietet Asylunterkunft per Baurecht

Migrationskrise: Upahl verbietet Asylunterkunft per Baurecht

Protest in Upahl, März 2023. Die Stadt wehrt sich gegen eine geplante Asylunterkunft
Protest in Upahl, März 2023. Die Stadt wehrt sich gegen eine geplante Asylunterkunft
Protest in Upahl, März 2023. Die Stadt wehrt sich gegen eine geplante Asylunterkunft Foto: picture alliance/dpa | Frank Hormann
Migrationskrise
 

Upahl verbietet Asylunterkunft per Baurecht

Ein weiterer Sieg für Upahl. Mit einer Änderung im Baurecht hat die Gemeinde die Errichtung einer Asylunterkunft im Ort jetzt untersagt. Zuvor war es zum Rechtsstreit zwischen Stadt und Land gekommen.
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UPAHL. Die Gemeindevertretung der Stadt Upahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die Errichtung einer geplanten Containerunterkunft für Asylbewerber per Beschluß untersagt. Demnach entschieden die Vertreter eine Änderung des Bebauungsplans für die Stadt, inklusive einer sogenannten Veränderungssperre, wie der Fernsehsender Ostwelle berichtete.

Künftig soll der Bereich, in dem die Containerunterkunft geplant war, als Gewerbegebiet dienen. Sozialbauten wie etwa Asylunterkünfte dürften dort nicht gebaut werden. Zwar könne der Landkreis eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Doch auch über diesen muß die Gemeinde erst wieder entscheiden.

Wochenlange Proteste bestimmten das Geschehen 

Zuvor hatte Upahl den bereits gestarteten Bau mit einer Klage gestoppt. Für den Bau der Unterkunft lag keine Baugenehmigung vor. Mittlerweile hat der Landkreis einen Bauantrag gestellt und will fortfahren, sobald eine Genehmigung vorliegt.

In der knapp 500-Einwohner starken Gemeinde hatte es wochenlange Proteste gegeben, nachdem im Februar bekannt geworden war, daß das Land den Bau einer Asylunterkunft plant, in dem 400 Menschen Aufnahme finden sollen. (lb)

Protest in Upahl, März 2023. Die Stadt wehrt sich gegen eine geplante Asylunterkunft Foto: picture alliance/dpa | Frank Hormann
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