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Demo endet in Gewalt: Lützerath: Klima-Chaoten stürmen Tagebau – Thunberg klagt über Profitstreben

Demo endet in Gewalt: Lützerath: Klima-Chaoten stürmen Tagebau – Thunberg klagt über Profitstreben

Demo endet in Gewalt: Lützerath: Klima-Chaoten stürmen Tagebau – Thunberg klagt über Profitstreben

Polizisten drängen Demonstranten am Tagebau Lützerath zurück.
Polizisten drängen Demonstranten am Tagebau Lützerath zurück.
Polizisten versuchen, Demonstranten vom Tagebau bei Lützerath zu verdrängen Foto: picture alliance/dpa | Oliver Berg
Demo endet in Gewalt
 

Lützerath: Klima-Chaoten stürmen Tagebau – Thunberg klagt über Profitstreben

Rangeleien, Sturm auf den Tagebau und Schlagstockeinsatz! Die Demonstration der Klima-Chaoten in Lützerath ist wieder von Gewalt begleitet. Klima-Schützerin Greta Thunberg nutzt ihren Auftritt und ruft zum globalen Kampf gegen den Klimawandel auf.
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LÜTZERATH. Bei der Demonstration gegen den Braunkohletagebau im nordhein-westfälischen Lützerath ist es erneut zu Ausschreitungen gekommen. Teilnehmer der Kundgebung attackierten Sicherheitskräfte mit Pyros, Flaschen und Steinen, berichtete die Bild-Zeitung. Hunderten Klima-Chaoten gelang es demnach auch, die Absperrungen zu überwinden und in den Tagebau einzudringen. Die Polizei Aachen warnte die Menschen, daß an der Abbruchkante Lebensgefahr bestehe, in die Grube zu stürzen.

Immer wieder war es am Samstag zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Die Einsatzkräfte setzen berittene Kräfte und Schlagstöcke ein, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Laut Berichten von Reportern vor Ort wurden dabei mehrere Personen verletzt.

Angaben über die Teilnehmerzahl gingen weit auseinander. Während die Veranstalter der Demonstration von rund 35.000 Personen berichteten, schätzte die Polizei die Menge auf ungefähr 10.000 Menschen.

Thunberg tritt bei Lützerath-Demo auf

Die schwedische Klima-Schützerin Greta Thunberg warf der Bundesregierung während ihrer Rede Profitdenken zulasten der Umwelt vor. „Wie ist das noch möglich, daß das in diesem Land passieren darf, daß es hier nur um Geld geht. Die Bundesregierung hat einen Kompromiß mit RWE geschlossen und sich damit blamiert.“

Weiter appellierte die Urheberin der „Fridays for Future“-Bewegung an die Klima-Chaoten in Lützerath, nicht nachzulassen. „Menschen auf dem ganzen Planeten folgen den Ereignissen hier heute. Wir werden den globalen Kampf gegen den Klimawandel und für soziale Gerechtigkeit weiterführen.“

Seit Mittwoch räumt die Polizei das von den Klima-Chaoten besetzte Gelände des ehemaligen Dorfes Lützerath. Dabei waren Einsatzkräfte auch mit Molotowcocktails angegriffen worden. Weil sich zwei Personen in einem Tunnel verschanzt haben, ist die Räumungsaktion noch nicht abgeschlossen. (ag)

Polizisten versuchen, Demonstranten vom Tagebau bei Lützerath zu verdrängen Foto: picture alliance/dpa | Oliver Berg
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