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Vergleich mit dem früheren Bundeskanzler: Schwesig erntet Spott für Verweis auf Brandts Ostpolitik

Vergleich mit dem früheren Bundeskanzler: Schwesig erntet Spott für Verweis auf Brandts Ostpolitik

Vergleich mit dem früheren Bundeskanzler: Schwesig erntet Spott für Verweis auf Brandts Ostpolitik

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: Sie zieht Parallelen zwischen ihrer Situation und der Kritik an der damaligen Ostpolitik des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: Sie zieht Parallelen zwischen ihrer Situation und der Kritik an der damaligen Ostpolitik des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: Sie zieht Parallelen zwischen ihrer Situation und der Kritik an der damaligen Ostpolitik des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt Foto: picture alliance/Jens Büttner/dpa
Vergleich mit dem früheren Bundeskanzler
 

Schwesig erntet Spott für Verweis auf Brandts Ostpolitik

SCHWERIN. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat ihre frühere Rußlandpolitik gegen Kritik aus der Opposition verteidigt. Der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) sei damals auch für seine Ostpolitik attackiert worden, habe dies aber durchgestanden, sagte sie laut der Nachrichtenagentur dpa in einer Fraktionssitzung.

Mehrere Politiker aus dem Bundesland reagierten darauf mit Spott. „Manuela Schwesig hat sich tatsächlich mit dem Nobelpreisträger Willy Brandt vergleichen?“, schrieb der Grünen-Landeschef Ole Krüger auf Twitter. „Das hat Willy nicht verdient.“

Teuteberg: Geht’s noch peinlicher?

Auch die CDU in Mecklenburg-Vorpommern hielt mit Häme nicht hinterm Berg. „Klar. Brandt. Drunter macht sie’s nicht.“

„Geht es noch peinlicher? Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Es gibt einen Unterschied zwischen Dialog und Anbiederung, zwischen völkerrechtlichen Verträgen und Briefkasten-Stiftungen“, kritisierte die FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg. Die Sozialdemokratin sei untragbar und ein Rücktritt der Ministerpräsidentin überfällig.

SPD-Fraktionschef verteidigt Schwesig

Zur Seite sprang der Landeschefin SPD-Fraktionschef Julian Barlen. Die Sozialdemokraten stünden seit jeher für partnerschaftliche Beziehungen zwischen verschiedenen Ländern und seien daher immer wieder Angriffen ausgesetzt. Dies habe Schwesig aufgegriffen.

Die Ministerpräsidentin war wegen einer des Landes mit den Stimmen von SPD, CDU und Grünen Anfang 2021 eingerichteten Klimastiftung unter Druck geraten. Sie soll diese hauptsächlich gegründet haben, um die Gas-Pipeline Nord Stream 2 vor US-Sanktionen zu schützen. (zit)

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: Sie zieht Parallelen zwischen ihrer Situation und der Kritik an der damaligen Ostpolitik des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt Foto: picture alliance/Jens Büttner/dpa
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