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„Soldaten:innen“: Bundeswehrgeneral lobt Gendersprache

„Soldaten:innen“: Bundeswehrgeneral lobt Gendersprache

„Soldaten:innen“: Bundeswehrgeneral lobt Gendersprache

Bundeswehr: Werden Frauen ausgegrenzt? Foto: picture alliance / SvenSimon | Malte Ossowski/SVEN SIMON
Bundeswehr: Werden Frauen ausgegrenzt? Foto: picture alliance / SvenSimon | Malte Ossowski/SVEN SIMON
Bundeswehr: Werden Frauen ausgegrenzt? Foto: picture alliance / SvenSimon | Malte Ossowski/SVEN SIMON
„Soldaten:innen“
 

Bundeswehrgeneral lobt Gendersprache

VEITSHÖCHHEIM. Der Kommandeur der 10. Panzerdivision, Ruprecht von Butler, hat die sogenannte Gendersprache gelobt und verteidigt. Es sei „praktisch“ Ausdrücke wie etwa „Soldaten:innen“ in Texten benutzen zu können, schrieb der General auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

So könne er ausdrücken, daß Soldaten und Soldatinnen „gleich wichtig“ seien. Der Bundeswehrgeneral schränkte jedoch ein, mündlich verwende er die Anrede „Guten Morgen, Soldatinnen und Soldaten“. Als Beispiel für die Wichtigkeit der Gendersprache gab er an, daß er sich „ausgeschlossen“ fühlen würde, wenn sein Vorgesetzter in einen Raum käme und „Guten Morgen Soldatinnen“ sagen würde.

Bundesverteidigungsministerin Christiane Lambrecht (SPD) hatte sich zuletzt zurückhaltend zu der Frage geäußert. Laut ihrem Eindruck würden „viele Soldatinnen“ gar nicht wollen, daß gegendert werde. „Da sollte man nichts übers Knie brechen“, unterstrich die Politikerin. (ho)

Bundeswehr: Werden Frauen ausgegrenzt? Foto: picture alliance / SvenSimon | Malte Ossowski/SVEN SIMON
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