Ausländergewalt

Stadt Cottbus nach Messerangriff: „Ticket in die Heimat lösen“

COTTBUS. Die Stadt Cottbus hat einen Messerangriff eines bislang unbekannten Ausländers auf einen 28jährigen Deutschen mit scharfen Worten verurteilt. „Sollte der oder die Täter hier noch ein Gastrecht genießen und kein unbeschriebenes Blatt sein, werden wir nicht zögern, ihm oder ihnen klarzumachen, daß er oder sie ein Ticket in die Heimat zu lösen haben“, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme der Stadt. „Wir lassen unsere Stadt nicht durch Typen beschädigen, die sich nicht benehmen können und denken, Konflikte auf diese Art lösen zu können.“


Aus bislang ungeklärter Ursache war es in der Neujahrsnacht im Bereich des Stadtbrunnens zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Laut den Angaben der Polizei wollte ein 28jähriger Deutscher einen Streit zwischen mehreren Personen schlichten. Plötzlich sei die Stimmung gekippt und „ein unbekannter Ausländer stach mit einer Stichwaffe auf den 28jährigen ein und verletzte ihn mehrfach“. Das Opfer wurde anschließend durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Seine Verletzungen sind laut Polizei nicht lebensbedrohlich.

Schlägerei zwischen Deutschen und Ausländern

Wenige Stunden zuvor war es zwischen einer ausländischen und einer vierköpfigen deutschen Personengruppe zu einer Schlägerei gekommen. „Nach jetzigem Ermittlungsstand zündeten die Südländer einen Feuerwerkskörper“, sagte ein Sprecher der Polizei. Als dieser detoniert sei, habe ein 26jähriger Deutscher vermutlich ein Knalltrauma erlitten. „Daraufhin kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen beiden Gruppen.“

Laut dem Bericht wuchs die Zahl der Ausländer schnell auf etwa ein Dutzend. Daraufhin seien die vier Deutschen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren mit Fäusten geschlagen und auch getreten worden. Rettungskräfte versorgten die Verletzungen ambulant. Bevor die Täter unerkannt flüchten konnten, raubten sie einem 20jährigen noch dessen Rucksack.

Die Zahl der Gewaltdelikte durch Ausländer in Cottbus war zuletzt stark gestiegen. Im Januar vergangenen Jahres kam es zu mehreren Messerattacken. In der Folge demonstrierten Tausende Bürger. Die Stadt im Süden Brandenburgs verhängte im Januar einen Zuzugsstopp für Flüchtlinge. (ha)

Angriff mit Stichwaffe (Symbolbild): Bislang unbekannter Täter Foto: picture alliance / empics

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