Nach Amberg

Asylbewerber ziehen prügelnd durch Regensburg

REGENSBURG. Zwei betrunkene Afghanen sollen am Montag abend in Regensburg wahllos Passanten angegriffen und verletzt haben. Die beiden Asylbewerber im Alter von 17 und 18 Jahren stehen im Verdacht, zuerst einen 53jährigen auf dem Vorplatz der Regensburger Arkaden mit Schlägen attackiert zu haben. Der Mann wurde dabei leicht verletzt.

Nach dem Angriff flüchteten die Schläger. Kurze Zeit später pöbelten sie jedoch laut Polizei am nahegelegenen Busbahnhof einen 75jährigen Rentner an und schubsten diesen. Durch den Sturz brach sich das Opfer ein Bein und mußte im Krankenhaus behandelt werden.

Tatverdächtige sind polizeibekannt

Ein 25jähriger, der dem Rentner zu Hilfe eilte, wurde ebenfalls attackiert und durch Schläge leicht verletzt. Nur wenige Minuten nach dem Vorfall griff das Duo einen weiteren Mann an. Auch der 49jährige wurde verletzt und mußte sich behandeln lassen.

Polizei und Bundespolizei gelang es im Anschluß, die beiden betrunkenen Afghanen festzunehmen. Gegen sie wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung in mindestens vier Fällen ermittelt. Wie die Polizei auf Anfrage der JF mitteilte, seien die beiden bereits in der Vergangenheit mit Straftaten aufgefallen. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen.

Der Fall erinnert an den Gewaltexzeß im bayerischen Amberg, wo Ende Dezember vier Asylbewerber mindestens zwölf Passanten wahllos angriffen, beleidigten und verletzten. (krk)

Polizeieinsatz (Symbolbild): In Berlin sind zwei Polizisten brutal attackiert worden Foto: dpa

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