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Boris Palmer
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) kritisiert die Verhältnisse in Berlin Foto: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa

Kritik an der Hauptstadt
 

Palmer: In Berlin funktioniert nichts

BERLIN. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat Berlin als Failed City gebrandmarkt. „Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: ‘Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands‘, sagte der Politiker im Gespräch mit der Berliner Morgenpost.

Nach Palmers Ansicht funktioniere in der Hauptstadt nichts. Zudem verstöre ihn das Bild, das sich ihm auf den Straßen Berlins biete. „Ich komme mit dieser Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut auf der Straße als spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze schlicht nicht klar. Ich will diese Verhältnisse in Tübingen nicht.“

Palmer will Tübinger Idyll bewahren

Vor dem Hintergrund der Gruppenvergewaltigung von Freiburg betonte Palmer, daß sich dadurch das Klima in der Stadt verändert habe. In Tübingen solle es nicht zu solchen Fällen kommen. „Ich möchte dieses Idyll in Tübingen bewahren und bin zornig, wenn es in Gefahr gerät.“ In Berlin und Köln dagegen falle die zusätzliche Kriminalität, die die Zuwanderung im Jahr 2015 gebracht habe, qualitativ nicht auf. (ag)

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) kritisiert die Verhältnisse in Berlin Foto: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa
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