Vivantes Klinikum Neukölln
Mitarbeiter des Vivantes Klinikums Am Urban in Neukölln fordern die Einrichtung eines permanenten Sicherheitsdienstes Foto: picture alliance/Bildagentur-online

Angriffe durch Patienten
 

Klinikpersonal in Kreuzberg fordert permanenten Sicherheitsdienst

BERLIN-KREUZBERG. Zwei Angestellte der Rettungsstelle des Vivantes Klinikums Am Urban in Berlin-Kreuzberg haben wegen Angriffen von Patienten einen durchgängig anwesenden Sicherheitsdienst im Haus gefordert. In einem Brandbrief, der der Berliner Zeitung vorliegt, beklagen sie dauernde Beleidigungen, Morddrohungen und teilweise schwerste körperliche Angriffe.

Die Probleme mit aggressiven Patienten seien nicht neu. Anfang des Jahres hätten Angestellte bereits wegen der Situation einen Beschwerdebrief an die Klinikleitung geschrieben. An der Sicherheitslage habe sich daraufhin nichts geändert.

Personal verlangt Notfallknopf zur Alarmierung der Polizei

Gegenwärtig seien Mitarbeiter eines Security-Unternehmens nur von 16 bis 4 Uhr morgens vor Ort. Neben eines permanent anwesenden Sicherheitsdienstes verlangen die Verfasser des Briefes einen Notfallknopf, um die Polizei alarmieren zu können.

Die Sprecherin des Vivantes Klinikums, Kristina Tschenett, sagte, man nehme die Vorfälle „sehr ernst“. Die geforderte durchgängige Präsenz eines Sicherheitsdienstes sei zugesichert, ein Notfallknopf werde „so bald wie möglich“ eingerichtet. (ag)

Mitarbeiter des Vivantes Klinikums Am Urban in Neukölln fordern die Einrichtung eines permanenten Sicherheitsdienstes Foto: picture alliance/Bildagentur-online
Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie die JF mit einer Spende.

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles