Kontrolle an der Grenze zu Frankreich bei Kehl, Baden-Württemberg, nach dem Anschlag auf den Straßburger Weihnachtsmarkt Foto: picture alliance/Christoph Schmidt/dpa
Fahndungserfolg

Grenzkontrollen lohnen sich

POTSDAM. Die Bundespolizei hat bei der Fahndung nach dem Attentäter vom Straßburger Weihnachtsmarkt während der Grenzkontrollen mehrere Kriminelle gefaßt. Insgesamt waren bis zu 780 Polizisten in Baden-Württemberg, dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zur Grenzfahndung eingesetzt. Schwerpunkt waren dabei die Grenzen zu Frankreich, Belgien und Luxemburg.

Vorrangiges Ziel sei es gewesen, den mutmaßlichen Attentäter bei einer möglichen Flucht nach Deutschland zu identifizieren und festzunehmen, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Doch die Fahndung hatte auch noch einen Nebeneffekt: „Während der Fahndung stellten die eingesetzten Kräfte der betroffenen Bundespolizeidirektionen in nur 50 Stunden insgesamt 154 Fahndungstreffer fest und vollstreckten 15 offene Haftbefehle.“

Der mutmaßliche Islamist Chérif Chekatt hatte am vergangenen Dienstag abend auf dem Weihnachtsmarkt in Straßburg das Feuer eröffnet und mehrere Menschen getötet. Mittlerweile stieg die Zahl der Todesopfer auf fünf, elf weitere Menschen wurden verletzt. Zwei Tage nach der Tat wurde er am Donnerstag auf der Flucht von der französischen Polizei erschossen. (krk)

Kontrolle an der Grenze zu Frankreich bei Kehl, Baden-Württemberg, nach dem Anschlag auf den Straßburger Weihnachtsmarkt Foto: picture alliance/Christoph Schmidt/dpa

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