Ausländergewalt

Zwölfjährige in Kinderhilfszentrum vergewaltigt

DÜSSELDORF. Zwei unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sollen in der Düsseldorfer Kinderhilfe ein zwölfjähriges Mädchen vergewaltigt haben. „Das Amtsgericht hat die Haftbefehle wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexueller Nötigung erlassen“, bestätigte Staatsanwalt Ralf Herrenbrück dem Express.

Den beiden fünfzehn und siebzehn Jahre alten Jugendlichen wird vorgeworfen, das Mädchen unabhängig voneinander im Januar mit Gewalt zum Sex gezwungen zu haben. Einem sechsjährigen Jungen, der Zeuge war, soll nach Informationen der Zeitung einer der Angeklagten gedroht haben, ihm „den Hals abzuschneiden“, sollte er etwas sagen.

Jugendeinrichtungen durch Ausländer überfordert

„Wir haben getrennte Unterkünfte nach Alter und Geschlecht. Eine Begegnung ist nur auf dem Hof oder in Gemeinschaftsräumen möglich“, zeigte sich Jugendamtsleiter Johannes Horn bestürzt. Allerdings seien die Mitarbeiter völlig überlastet. „Die Verdächtigen haben sich immer in Ecken zurückgezogen und sich einer Kontrolle zu entziehen versucht.“ Das Heim kämpfe mit einem Platzproblem.

Durch die stark gestiegene Zahl von unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen aus dem Ausland sind deutsche Jugendeinrichtungen völlig überfordert. Derzeit werden rund 67.000 sogenannte unbegleitete minderjährige Ausländer versorgt. Wie das Bundeskriminalamt gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung berichtet, galten am 1. Januar 2016 davon 4.749 Kinder und Jugendliche als vermisst. (FA)

Mädchen am Fenster (Symbolbild): Vergewaltigung im Kinderhilfszentrum Foto: picture alliance / Photoshot

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