Enthüllung

Schwimmbäder: Immer mehr Sexattacken durch Einwanderer

DÜSSELDORF. Die Düsseldorfer Polizei hat einen „enormen Anstieg“ sexueller Übergriffe in Schwimmbädern verzeichnet. „Die Täter sind zum größten Teil Zuwanderer, in der Regel sogar jugendliche Zuwanderer, wenn sie denn identifiziert werden können. Jedoch auch bei unbekannten Tätern zielen die Beschreibungen in diese Richtung“, zitierte die Bild-Zeitung aus einer internen E-Mail des Kriminalkommissariats 12.

„Das KK 12 stellte dar, daß die Sexualstraftaten einen enormen Anstieg verzeichnen. Insbesondere die Tatbestände Vergewaltigung und sexueller Mißbrauch von Kindern in den Badeanstalten schlagen hier ins Gewicht.“ Die Tataufklärung gestalte sich als schwierig, da die Angreifer meist von Gruppen heraus agierten, heißt es in der Nachricht.

Polizisten sollen Täter photographieren

In der Rundmail, die nach einer Besprechung am 15. Juni verschickt worden sei, werden Polizisten sechs Empfehlungen für den Umgang bei Sexualdelikten gegeben. Unter anderem sollen Beamte Bilder der Täter anfertigen, ihre Sprache dokumentieren und anstatt der Anschrift auf Dokumenten zu vertrauen, nach dem Wohnort fragen, an dem sie auffindbar sind.

Am Montag sagt Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Untersuchungsausschuß des nordrhein-westfälischen Landtags zu den Silvesterübergriffen in Köln aus. Die parteilose Politikerin war nach den Gewaltexzessen in der Domstadt in die Kritik geraten. Bei einer Pressekonferenz mit dem damaligen Polizeipräsidenten Wolfgang Albers am 5. Januar hatte sie Frauen empfohlen, als Vorsichtsmaßnahme in einem Gedränge „eine Armlänge“ Abstand zu halten. (ls)

Freibad: Polizei soll Sex-Täter photographieren Foto: dpa

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