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Bundesinnenminister: Thomas de Maizière kündigt schärfere Vorgehensweisen in der Asylfrage an Foto: picture alliance / dpa

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De Maizière: „Können nicht alles tolerieren“

BERLIN. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich für Grenzen bei der Integration von Asylwerbern ausgesprochen. „Wenn wir unsere Art zu leben schätzen, dann müssen wir sagen: Wir können bei der Integration nicht alle Ausprägungen anderer Kulturen tolerieren“, hielt er am Dienstag in seiner Grundsatzrede beim Kongreß für Migration und Integration fest.

Sowohl die Eheschließungen Minderjähriger, als auch der fehlende Respekt muslimischer Männer gegenüber Frauen fielen darunter: „Wenn ein Mann von einer Frau kein Essen annehmen möchte, dann bekommt er eben kein Essen“.

Bevölkerung sollte Werte vorleben

De Maizière sprach sich dafür aus, künftig mehr Asylbewerber ohne Bleiberecht zurück in ihre Heimat schicken. Falls diese nicht freiwillig die Rückreise anträten, sollten sie notfalls auch abgeschoben werden. Deutschland könne die Flüchtlingskrise aber nicht alleine lösen, es müsse „zuerst alles für eine europäische Lösung unternommen werden“.

Die Bedeutung der Religion sei im Zuge der vermehrten Zuwanderung unterschätzt worden, gab der Unionspolitiker zu. Um Asylbewerbern die christlichen und säkulären Werte näherzubringen, forderte er die Bevölkerung auf, sich selber ausreichend mit diesen zu beschäftigen. (vi)

Bundesinnenminister: Thomas de Maizière kündigt schärfere Vorgehensweisen in der Asylfrage an Foto: picture alliance / dpa
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