Kosten der Willkommenskultur: Das Essener Jobcenter fordert von Flüchtlingsbürgen die Unterhaltskosten für Asylbewerber zurück Foto: picture alliance/dpa
Leipzig

Grüne fordern „Refugees-Welcome-Platz“

LEIPZIG. Die Leipziger Grünen haben sich in einer Mitgliederversammlung für die Umbenennung des Richard-Wagner-Platzes in „Refugees-Welcome-Platz“ ausgesprochen. Damit schloß sich die Partei der linken Initiative „Leipziger Platzname – Refugees-Welcome-Platz“ an, welche die Umbenennung gefordert hatte. Die Idee der seit einigen Wochen aktiven Bürgerbewegung werde geprüft und durch eine Unterschriftensammlung gestärkt. Durch die Kampagne solle „Gesicht gegen Rassismus“ gezeigt werden.

Die Grünen begründeten den Schritt am Dienstag mit ihrem Protest gegen die islamkritischen Demonstrationen von Pegida und Legida. „Wir finden, das ist eine sinnvolle Alternative, hier finden ja jede Woche montags auf diesem Platz rassistische Aufmärsche statt. Und das ist tatsächlich mal ein Zeichen zu sagen, wir benennen diesen Platz um. Auch um die Absurdität dieser Aufmärsche deutlich zu machen“, sagte die Vorstandssprecherin der Leipziger Grünen, Christin Melcher.

Die Umbenennung des Platzes sei ein Symbol für eine neue Willkommenskultur gegenüber „Zufluchtsuchenden“. Ob die Stadtratsfraktion einen entsprechenden Antrag stellen wird, ist noch unklar. (fl)

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