Ausländerkriminalität

Polizei ermittelt nach brutalem Übergriff auf zwei Touristen in Berlin

BERLIN. Zwei niederländische Touristen sind in der Nacht zu Sonntag im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zusammengeschlagen worden, als sie einen Taschendiebstahl verhindern wollten. Die beiden neunzehnjährigen Niederländer waren am frühen Morgen zu Fuß unterwegs, als einer der Männer bemerkte, wie ein Taschendieb sein Portmonee aus der Gesäßtasche stehlen wollte. Der Dieb konnte sich im anschließenden Handgemenge losreißen.

Dem Begleiter gelang es jedoch, den Komplizen des Diebes festzuhalten. Daraufhin rief dieser eine rund fünfzehnköpfige Bande herbei, welche die beiden Touristen niederschlugen und auf sie eintraten. Zudem wurde eine große Menge Reizgas versprüht. Auch zwei hinzueilende Rettungssanitäter sowie ein unbeteiligter Passant wurden dabei verletzt. Die Angreifer entwendeten dem Opfer, das schwere Gesichtsverletzungen davontrug, schließlich erfolgreich das Portmonee und entkamen unerkannt.

Der mutmaßliche Haupttäter sei rund 17 bis 19 Jahre alt gewesen und habe kurzes, dunkles Haar, sagte eine Polizeisprecherin der JUNGEN FREIHEIT. Mit seinen Komplizen verständigte er sich „in einer ausländischen Sprache“. Allesamt seien die flüchtigen Straftäter „vermutlich südländischer Herkunft“ gewesen. Die beiden Niederländer mußten in einem Krankenhaus behandelt werden. (FA)

 

Taschendiebstähle (Symbolbild): In Berlin drastisch gestiegen Foto: picture alliance / dpa

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