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Kriminalität
 

Nachts knallt’s in Berliner Bankfilialen

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Die Polizei hat die zerstörte Post-Filiale abgesperrt
KTU
Kriminaltechniker bei der Arbeit
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Gebäudeteile sollen bis zu fünfzig Meter weit geflogen sein Fotos (3): Ronald Gläser

BERLIN. Ein Raubzug einer oder mehrerer Banden hält Berlin seit Monaten in Atem. Sie sprengen nachts Geldautomaten in die Luft und verursachen dabei regelmäßig großen Sachschaden. In der Nacht zum Mittwoch haben sie wieder zugeschlagen.

Gegen 4.20 Uhr ereignete sich auf dem Wilhelmsruher Damm im Berliner Stadtteil Reinickendorf eine gewaltige Explosion. Gebäudeteile einer Postfiliale flogen auf die Straße. Glassplitter und Metallteile säumen den Gehweg.

Es wurde niemand verletzt, aber erheblicher Sachschaden angerichtet. Anwohner haben zwei oder drei Täter in einem silberfarbenen Audi A6 fliehen sehen. Vermutlich hatten sie diesmal Glück und konnten Beute machen. Wie ein Polizeisprecher der JUNGEN FREIHEIT bestätigte, war der „Geldautomat zerstört und die Kassetten entwendet“. Wegen der Gefährlichkeit der Tat werde mit Hochdruck ermittelt, so der Polizeisprecher weiter.

Die Berliner Polizei hat eigens eine Ermittlungskommission namens „Giro“ eingerichtet. Die Vermutung der BZ, die Täter stammten womöglich aus Südosteuropa, wollte der Polizeisprecher nicht bestätigen. (rg)

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