Linksterrorist droht mit islamistischen Anschlägen

ESSEN. Der Linksterrorist Bernhard Falk hat Deutschland mit Terroranschlägen im Namen des Islams gedroht. Im Internet rief der 1999 zu neun Jahren Haft verurteilte Islamkonvertit und frühere Kopf der „Antiimperialistischen Zelle“ zur Errichtung eines „internationalen Kalifat-Staates“ auf, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung.

Erst wenn die Bundeswehr sich aus Afghanistan zurückziehe, stelle der Koran keine Gefahr mehr für die Bundesrepublik dar, warnte Falk. Dabei machte er die „islamische Gegenmacht“ unter anderem auf Objekte der „Imperialisten USA/BRD“ aufmerksam. Darunter die US-Luftwaffenbasis Ramstein und das Lager der amerikanischen Atombomben in Deutschland.

Im Visier der Sicherheitsbehörden

Die Dortmunder Polizei teilte mit, Falk sei ihr bekannt und „im Visier“ der Sicherheitsbehörden. Derzeit würden weitere polizeiliche Maßnahmen getroffen, zu denen man sich jedoch nicht äußern wolle. Unterdessen zeigt ein im Internet aufgetauchtes Video, daß der Linksterrorist offenbar auch an einer Veranstaltung des islamistischen Predigers Pierre Vogel am vergangenen Wochenende in Köln teilnahm.

Die „Antiimperialistischen Zelle“ verübte zwischen 1992 und 1995 neun Terroranschläge in Deutschland auf Politiker und Einrichtungen von CDU und FDP. Falk und sein Komplize Michael Steinau wurden während ihrer Haft vom Islamischen Zentrum Hamburg betreut. Sie selbst sahen sich als „erste muslimische politische Gefangene deutscher Nationalität“. (ho)

Ahriman Verlag
Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie die JF mit einer Spende.

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles