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Terrorismus
 

Islamistischer Anschlag in Deutschland verhindert

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Im Fadenkreuz: Entging Berlin einem Bombenanschlag? Foto: Pixelio/Gerd Altmann

BERLIN. Die Polizei hat vermutlich einen Bombenanschlag in Deutschland verhindert. Am Donnerstagmorgen wurde im Berliner Stadtteil Wedding der mutmaßliche Haupttäter verhaftet. Dem 28jährigen Mann aus dem Gaza-Streifen wird vorgeworfen, sich gemeinsam mit einem 24jährigen Libanesen mit deutschem Paß in großen Mengen Chemikalien zur Sprengstoffherstellung verschafft zu haben.

Gleichzeitig wurde in dem Stadtteil eine Moschee durchsucht, in der sich die Männer regelmäßig aufgehalten haben sollen. Nach Informationen von Morgenpost Online wird gegen die Männer seit zwei Monaten ermittelt. Firmen in Berlin und Baden-Württemberg hatten Verdacht geschöpft, als die beiden Verdächtigen in großem Umfang zum Bombenbau geeignete Stoffe anforderten.

War ein Attentat auf den Papst geplant?

Einen möglichen Zusammenhang mit dem Attentats-Jubiläum auf das World Trade Center in New York am 11. September und den Berlin-Besuch des Papstes in einigen Wochen wollte die Polizei nicht kommentieren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des „Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat“. (FA)

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