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Berlin
 

Linksextremisten verletzen Polizisten

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Polizisten geraten in Berlin immer öfter ins Visier von Linksextremisten Foto: Pixelio/Dieter Schütz

BERLIN. In Berlin haben mehrere Linksextremisten zwei Polizisten verletzt. Die Beamten waren am Montag als Teil einer Hundertschaft zur Absicherung der Berliner Stadtreinigung und einer Straßenbaufirma im Szeneviertel Friedrichshain eingesetzt. Dort sollten der von Hausbesetzern auf der Rigaer Straße entsorgte Müll sowie Straßenschäden und Bemalungen der Fahrbahn beseitigt werden.

Beim Eintreffen der Hundertschaft reagierten die Besetzer und Bewohner eines linken Szenetreffs mit lautstarken Protesten. Mehrere Vermummte schütteten aus einer Wohnung heraus eimerweise eine bislang unbekannte Flüssigkeit auf die Polizisten und trafen dabei zwei Beamte.

Staatsschutz ermittelt

Nach kurzer Zeit bemerkten diese nach Polizeiangaben „Haut- und Schleimhautreizungen“, so daß sie in der Notaufnahme einer Klinik behandelt werden mußten. Die Untersuchungen der Kriminaltechnik hinsichtlich der Beimischung der Flüssigkeit dauern an. Mittlerweile hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen.

Erst vor kurzem waren in Berlin während einer Demonstration mehrere Polizisten verletzt worden, zwei davon schwer, nachdem Linksextremisten einen Sprengsatz auf die Einsatzkräfte geworfen hatten. Der Vorfall hatte deutschlandweit für Aufsehen gesorgt und eine Diskussion über linksextreme Gewalt nach sich gezogen. (krk)

> Dossier zum Thema Linksextremismus

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