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Linken-Politikerin Jelpke beklagt „Dämonisierung“ von DDR und Stasi

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Wappen des Ministeriums für Staatssicherheit
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Ulla Jelpke Fotos: Wikipedia, Linkspartei

BERLIN. Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, hat die „Dämonisierung“ der DDR und des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) kritisiert.

In einem Grußwort an eine Tagung von Veteranen der DDR-Auslandsspionage (HVA), das auf Jelpkes Internetseite zu lesen ist, beklagt die Linken-Politikerin, daß „auch über 20 Jahre nach der so genannten Wende“ die „Stasi-Keule munter weiter geschwungen“ werde.

„Einsatz für den Frieden“

Während Antikommunisten aller Couleur mit Schaum vor dem Munde an der weiteren „Dämonisierung der DDR und insbesondere des MfS“ arbeiteten, seien in den vergangenen Jahren aus den Kreisen der ehemaligen HVA-Mitarbeiter „umfangreiche nüchterne wissenschaftliche Untersuchungen und Dokumentationen“ zur DDR-Auslandsspionage gekommen.

„Viele von Euch wurden für ihren mutigen Einsatz für den Frieden nach dem Ende der DDR mit Gefängnis bestraft. Die Spione des BND – eines von Altnazis aufgebauten aggressiven imperialistischen Dienstes – gingen dagegen für ihre Operationen gegen den Sozialismus straffrei aus“, kritisierte Jelpke in ihrem Grußwort an die ehemaligen DDR-Agenten. (krk)

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