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Zahlreiche verletzte Polizisten beim Hamburger Schanzenfest

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Hamburg: Hochburg linksextremer Gewalttäter Foto: JF

HAMBURG. Knapp dreißig verletzte Polizisten, zahlreiche Brandstiftungen, eingeschlagene Schaufenster und geplünderte Geschäfte: Das ist die Bilanz des von linken Gruppen am Sonnabend veranstalteten sogenannten Schanzenfestes im Hamburger Schanzenviertel. Im Verlaufe der nicht angemeldeten Feier hatten Randalierer immer wieder Barrikaden errichtet und in Brand gesteckt.

Rund 200 Vermummte griffen zudem die Polizeiwache an der Stresemannstraße an. Nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts warfen sie Fensterscheiben ein und Böller in die Büros des Reviers.

Als die Polizei gegen 1 Uhr nachts mit 2.000 Beamten und mehreren Wasserwerfern in das Schanzenviertel einrückte, wurden die Einsatzkräfte mit Steinen und Flaschen beworfen. Die Polizei nahm sieben Personen fest.

Polizeigewerkschaft fordert härtere Strafen

Der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburg, Joachim Lenders, forderte angesichts der jüngsten Ausschreitungen eine harte Bestrafung der Randalierer. „Die Gewalt richtete sich nicht nur gegen Polizisten, sondern auch gegen Bewohner und ihre Geschäfte. Auch Ersttäter gehören weggesperrt“, sagte Lenders dem Abendblatt.

Erst im Juli war es während des Schanzenfestes zu Ausschreitungen von Linksextremisten gekommen, bei denen fünfzig Polizisten verletzt wurden. Da das ebenfalls nicht angemeldete Fest nach Ansicht der Veranstalter durch das Durchgreifen der Polizei vorzeitig beendet werden mußte, hatten sie es am vergangenen Wochenende nachgeholt. (krk)

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