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Polizei ermittelt gegen Algerier wegen Hakenkreuz-Schmierereien

DRESDEN. Die jüngsten Hakenkreuz-Schmierereien an der Synagoge in Dresden gehen offenbar auf das Konto eines Algeriers. Wie die Dresdner Staatsanwaltschaft und das sächsische Landeskriminalamt am Montag mitgeteilt haben, wurde der 39jährige Mann aufgrund von Videoauswertungen und Zeugenaussagen am Samstag festgenommen.

Der Tatverdächtige sei „bisher noch nicht mit politisch-motivierten Straftaten polizeilich in Erscheinung getreten“. Er soll am Abend des 7. Novembers an der Außenmauer des Gemeindezentrums der Jüdischen Gemeinde antisemitische und verfassungsfeindliche Parolen und Schriftzüge aufgebracht haben. Gegen ihn wird nun wegen Volksverhetzung und  der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Tatverdächtiger auf freiem Fuß

Laut einer Meldung des MDR hatte unmittelbar nach der Tat die „Sonderkommission Rechtsextremismus“ (Soko-Rex) die Ermittlungen aufgenommen. Die Schmierereien bestanden unter anderem aus einem seitenverkehrten Hakenkreuz, einem Gleichheitszeichen sowie einem Davidstern. Nach der Vernehmung wurde der in Dresden lebende Algerier wieder auf freien Fuß gesetzt, da laut Staatsanwaltschaft kein Haftgrund vorliege.

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, hatte in einer Pressemitteilung anläßlich des 9. Novembers mit Blick auf diesen Vorfall in Dresden erklärt, daß „Antisemitismus und Volksverhetzung in Deutschland nach wie vor ein ernstzunehmendes Problem“ seien. (vo)

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