Mappus: „CDU vernachlässigt konservatives Lebensgefühl“

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CDU-Politiker Stefan Mappus Foto: Landtag B-W

STUTTGART. Der baden-württembergische CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Mappus hat deutliche Kritik am Kurs seiner Partei geübt: „Die CDU bedient das mittelständisch-konservative Lebensgefühl ungenügend“, sagte der Politiker der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post.

Bürgerlich-konservativ eingestellten Menschen biete die Union keine politische Heimat mehr, beklagte der Stuttgarter Fraktionschef, der im Juli 2007 gemeinsam mit Markus Söder (CSU) und dem Vorsitzenden der Jungen Union, Philipp Mißfelder, öffentlichkeitswirksam den sogenannten „Einstein-Pakt“ junger CDU-Konservativer ins Leben gerufen hatte.

„Akzeptanz der CDU von Wahl zu Wahl geringer“

Laut Mappus sei in den vergangenen Jahren „die Akzeptanz der CDU bei bürgerlichen Wählern von Wahl zu Wahl geringer“ geworden. „Das müssen wir wieder drehen“, so die Forderung des süddeutschen Christdemokraten.

Außerdem müsse sich seiner Meinung nach die Union wieder mehr um die Mittelschicht kümmern, um „Menschen, die morgens regelmäßig aufstehen, zur Arbeit gehen, Steuern zahlen, ihre Kinder anständig zu erziehen versuchen“. (vo)

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