Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

„Vorwürfe gegen CDU-Politiker Peter Krause haltlos“

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Jochen Staschewski, Landesgeschäftsführer der SPD in Thüringen Foto: SPD Thüringen

BERLIN. Der Chefredakteur der Wochenzeitung JUNGEN FREIHEIT, Dieter Stein, hat juristische Schritte gegen eine Äußerung des Landesgeschäftsführers der SPD Thüringen, Jochen Staschewski, angekündigt.

Im Zusammenhang mit der Ernennung des CDU-Politikers Peter Krause zum neuen thüringischen Kultusminister hatte Staschewski auf Krauses zehn Jahre zurückliegende Redakteurstätigkeit für die JUNGE FREIHEIT hingewiesen und gesagt, Krause bewege sich in einer „Grauzone der extremen Rechten“. Zur Begründung wird Staschewski mit den Worten zitiert, der Verfassungsschutz bezeichne die JF als „Auffangbecken der neuen Rechten“.

Diese Aussage wies Stein als Falschbehauptung zurück, gegen die man juristisch vorgehen werde.

Als unwahr wies Stein auch die in einigen Medien verbreitete Behauptung zurück, Krause habe im Juli 1998 den „NPD-Anwalt“ Horst Mahler für die JUNGE FREIHEIT interviewt. Der Ex-RAF-Terrorist Mahler galt damals noch als Linker und veröffentlichte in zahlreichen etablierten Medien. So erschien noch drei Monate nach dem JF-Interview im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung vom 30. September 1998 unter dem Titel „Der Geheimagent des Weltgeists“ ein langer Artikel Mahlers zur Kanzlerschaft Gerhard Schröders. Als Anwalt der NPD wurde Mahler erst im Jahr 2000 tätig und trat der Partei auch im selben Jahr bei.

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