Linkspartei-Politikerin beklagt Verteufelung der DDR

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Margitta Mächtig: Die Politikerin der Linkspartei ist gegen eine „Verteufelung“ der DDR Foto: Landtag Brandenburg

POTSDAM. Die brandenburgische Landtagsabgeordnete der Linkspartei, Margitta Mächtig, hat eine einseitige Bewertung der DDR kritisiert.

Anläßlich einer Landtagssitzung zum Thema „18 Jahre Deutsche Einheit“ schreibt Mächtig auf ihrer Internetseite, „an dem Tag, an dem wir die Chance haben, Defizite und Vorteile der DDR-Gesellschaft gleichberechtigt benennen zu können, hört Verteufelung und Verklärung der DDR auf“. Nur dann habe man die Chance auf etwas wirklich Neues.

„Positive Erungenschaften der DDR“

Die 52 Jahre alte Abgeordnete und ehemalige FDJ-Funktionärin kritisiert zudem den CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Lunacek dafür, daß dieser nur über „sein ‘grausames’ Leben in der DDR und seine Flucht aus der DDR“ gesprochen habe, statt die deutsche Einheit zu thematisieren.

Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) habe ihr dagegen aus dem Herzen gesprochen, als er sagte, die positiven Errungenschaften der DDR seien nicht übernommen worden, weil der Frust zu groß war, um Gutes vom Schlechten zu unterscheiden.

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