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Initiative „Akademische Freiheit“ geht in die Offensive

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Anzeige in der „FAZ“ Foto: JF

BERLIN. Die Initiative „Akademische Freiheit“, die sich für den Münchner Rechtsanwalt Sascha Jung einsetzt, geht in die Offensive. Heute wurde in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine halbseitige Anzeige des Appells gegen das Berufsverbot für Sascha Jung geschaltet.

Dem Juristen Jung wurde die Übernahme in den bayerischen Staatsdienst verweigert, weil er Mitglied in der Münchner Burschenschaft Danubia ist. Die Aktivitas (studierende Mitglieder) der Danubia wurde trotz Protesten vom bayerischen Verfassungsschutzbericht zwischen 2001 und 2006 als rechtsextrem geführt.

Den Appell gegen das Berufsverbot Jungs und die Beobachtung der Danubia durch den bayerischen Verfassungsschutz unterschrieben bislang über 3.000 Personen, darunter zahlreiche Hochschullehrer und Landes- und Bundespolitiker.

Einen ersten Teilerfolg konnte die Initiative im vergangenen März verbuchen: Der aktuelle bayerische Verfassungsschutzbericht erwähnt die Danubia nicht mehr. Der Vorsitzende der Initiative, der ehemalige CSU-Politiker Hans Merkel, bezeichnete dies als ersten Schritt in die richtige Richtung.

> Der Fall „Sascha Jung“ wird auch in einer aktuellen Studie des Institus für Staatspolitik (IfS) behandelt.

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