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Serie von Brandanschlägen reißt nicht ab

BERLIN. Nach Angaben der Polizei sind in der Hauptstadt in diesem Jahr bereits mehr als hundert Brandanschläge auf Autos verübt worden (JF 29/07), bei denen von einem politisch motivierten Hintergrund ausgegangen werden kann. Gleich in drei Berliner Bezirken wurden in dieser Woche Fahrzeuge der Deutschen Bahn, des Autovermieters Sixt und des Energiekonzerns Vattenfall von vermutlich linksextremen Tätern angezündet.

Ihren bisherigen Höhepunkt erreichte die Anschlagsserie im Juni, während der Proteste zum G8-Gipfel in Heiligendamm. Daher gingen Experten auch bisher von einer stetig sinken Zahl der Vorfälle aus. Wurden im Mai noch 36 Anschläge verzeichnet, so waren es vergangenen Monat nur noch vier.

Doch die jüngsten Fälle zeigen, daß die Täter offensichtlich inzwischen ein Potential entwickelt haben, welches keine äußeren Anlässe mehr benötigt. In der Tat wurden inzwischen auch Autos zerstört, die weder Eigentum eines Großunternehmens waren, noch mit einem Marktwerk unter 30.000 Euro dem Klischee eines „Bonzenautos“ entsprachen.

Um so schwieriger gestaltet sich die Bekämpfung der Straftaten. „Eine flächendeckende Überwachung ist nicht möglich“, verdeutlichte der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD). Dennoch lehnt Polizeipräsident Dieter Glietsch die Bildung eine Sonderkommission, wie sie von der CDU-Opposition mehrfach gefordert wurde, weiterhin ab.

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