Die Polizei sucht wegen des Mordes an der 13jährigen in Wien mittlerweile einen vierten Afghanen (Symbolbild) Foto: picture alliance / NurPhoto | Beata Zawrzel
Die Polizei sucht wegen des Mordes an der 13jährigen in Wien mittlerweile einen vierten Afghanen (Symbolbild) Foto: picture alliance / NurPhoto | Beata Zawrzel

Wien
 

Ermordete 13jährige: verdächtiger Afghane tauchte vor Abschiebung unter

WIEN. Im Fall der ermordeten 13jährigen in Wien kommen immer neue Details über die mutmaßlichen afghanischen Täter ans Licht. So soll auch der dritte Tatverdächtige bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten sein, berichtete die Kronen Zeitung. Er wurde am Mittwoch abend verhaftet.

Der 23jährige Asylbewerber sei seit 2018 fünfmal angezeigt worden, unter anderem wegen Drogenhandel. Im Mai vergangenen Jahres wurde er demnach wegen Körperverletzung und sexueller Nötigung zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt. Wegen der bereits verbüßten Untersuchungshaft sei er jedoch auf freien Fuß gekommen.

Ermittler suchen vierten Afghanen

Da gegen ihn ein Abschiebeverfahren lief, sei er damals untergetaucht. Als das Verfahren eingestellt wurde, habe er wieder einen Wohnsitz angemeldet und unbehelligt dort gelebt.

Mittlerweile suchen die Ermittler europaweit nach einem vierten verdächtigen Afghanen. Auch er soll polizeibekannt sein.

Den Asylbewerbern im Alter von 16 bis 23 Jahren wird vorgeworfen, das Mädchen in der Nacht von Freitag auf Samstag in einer Wiener Wohnung unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und getötet zu haben. Die Leiche war am Samstag morgen auf einem nahegelegenen Grünstreifen gefunden worden. (ag)

Die Polizei sucht wegen des Mordes an der 13jährigen in Wien mittlerweile einen vierten Afghanen (Symbolbild) Foto: picture alliance / NurPhoto | Beata Zawrzel
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