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Kruzifix-Urteil
 

Kruzifix-Urteil: Anträge verfehlen Mehrheit im Europaparlament

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Kruzifix im Kölner Dom. Das Europäische Parlament will sich nicht äußern Foto: Wikipedia/Elke Wetzig

ROM. Das Parlament der Europäischen Union hat sich nicht zu dem umstrittenen Kruzifix-Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshof geäußert.

Ein entsprechender Antrag, der das Urteil gestützt hätte, kam nicht zustande. Nur hundert der 736 Europaparlamentarier stimmten nach einem Bericht von Radio Vatikan für das Begehren. Nötig wären allerdings die Unterschriften von mindestens der Hälfte der Abgeordneten gewesen. Zuvor war bereits ein Antrag mit 129 Stimmen gescheitert, der eine kritische Stellungnahme gefordert hatte.

In einer viel diskutierten Entscheidung hatte der Europäische Menschengerichtshof Kruzifixe in italienischen Klassenzimmern verboten, da diese nach Ansicht der Richter gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstießen.

Nachdem Italien gegen die Entscheidung des Menschenrechtsgerichtshofes Berufung einlegt hat, befaßt sich derzeit die Große Kammer des Gerichtes mit dem Fall. (FA)

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