SPD: Marquardt sorgt für Streit

Eine von der ehemaligen PDS-Politikerin Angela Marquardt angemeldete antideutsche Demonstration sorgt für Streit innerhalb der SPD. Der Grund: Marquardt gehört mittlerweile der SPD an und ist enge Mitarbeiterin der designierten Generalsekretärin Andrea Nahles. In einem offenen Brief an Nahles und den künftigen SPD-Chef Sigmar Gabriel warnte die Leipziger SPD davor, linksextreme und antideutsche Positionen zur Grundlage einer programmatischen Neuausrichtung der Partei zu machen. Dies „würde auf unseren entschiedenen Widerstand stoßen“, heißt es in dem Schreiben. Hintergrund ist eine Demonstration in Leipzig vom vergangenen Sonnabend gegen das wiedervereinigte Deutschland. Unter dem Motto Titel „Still not loving Germany. Die Revolution – ein Mythos, die Freiheit – eine Farce, Deutschland – eine Zumutung“ zogen rund 1.800 linke Demonstranten durch die Leipziger Innenstadt. Anlaß war der zwanzigste Jahrstags der Leipziger Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989. Scharfe Kritik kam vom Vorsitzenden der Vereinigung 17. Juni 1953, Carl-Wolfgang Holzapfel: „Es wäre ehrlicher, die SPD würde sich auflösen und gleich offen mit der Linken zusammengehen“, sagte er der JF.

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