„Wir sind erbarmungslos“ Anläßlich der Großdemonstration „1000 Kreuze für das Leben“ widmet die JUNGE FREIHEIT dem „Schutz des ungeborenen Lebens“ einen thematischen Brennpunkt

„Lebensrechtsgruppen halten das schlechte Gewissen wach. Folglich sind sie nicht beliebt“, konstatiert Prof. Dr. Robert Spaemann im Interview mit der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT (JF), die am Freitag am Kiosk erscheint. 

Der renommierte Philosoph und Abtreibungsgegner beklagt weiter, selbst „die Kirchen haben sich trotz der Eindeutigkeit ihrer Lehre in die Zweideutigkeit des Lebensschutzes durch die Politik verstricken lassen“. Er warnt vor einer Delegierung des schlechten Gewissens an „Experten“ eines Ethikrats.

Philipp Freiherr von Boeselager, Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944, kommentiert auf Seite 1 die millionenfache Tötung durch Abtreibung. Er sieht darin Parallelen zum National-sozialismus, dessen „Mißachtung alles Religiösen“ zur „Anmaßung, über ‚lebensunwertes’ Leben zu richten“, geführt habe.

Ein ausführlicher Hintergrundbericht befaßt sich außerdem mit den schwerwiegenden physischen und psychischen Folgewirkungen, unter denen Frauen nach erfolgter Abtreibung häufig leiden, und stellt Lebensrechts- und Beratungsorganisationen vor.

Auf der Großdemonstration „1000 Kreuze für das Leben“ protestieren jährlich tausende Abtreibungskritiker gegen die Tötung ungeborenen Lebens im Mutterleib und gegen die Stammzellenforschung an Embryonen. Die Hauptdemonstration der deutschen Lebensrechts-bewegung findet am Sonntag, den 24. September 2006, auf dem Berliner Alexanderplatz statt. 

V.i.S.d.P.: Thorsten Thaler, Chef vom Dienst, Hohenzollerndamm 27a, 10713 Berlin

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