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Verantwortlicher Bundeswehrgeneral bezeichnet jüngste Tilgung von Traditionsnamen in Kasernen als ‚politisch korrekt‘: “Traditionspflege im Rahmen der Political Correctness“

Der Kommandeur der 1. Luftwaffendivision und befehlshabende General des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck hat die Tilgung von Traditionsnamen bei der Bundeswehr als “Traditionspflege im Rahmen der Political Correctness bezeichnet. In einem Interview mit der heute in Berlin erscheinenden Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT räumt Generalmajor Thomas Gericke ­ der den jüngsten Fall an seinem Standort zu verantworten hat ­ ein, sich formal der politischen Korrektheit gebeugt zu haben, denn als “Distanzierung von den betroffenen Persönlichkeiten möchte er die Aufhebung sämtlicher Straßennamen verdienter Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges “nicht verstehen.

Gericke verweist auf den im vergangenen Jahr in Bundeswehrkreisen zum Teil heftig kritisierten Bundestagsbeschluß, der Soldaten wie etwa den 1941 verunglückten Werner Mölders für nicht traditionswürdig erklärt. “Statt eine neue umfangreiche Debatte loszutreten … haben wir uns entschlossen, sämtliche Straßennamen abzuschaffen und dem Straßennetz des Fliegerhorstes einheitlich den Namen ‚Straße der Luftwaffe‘ zu geben, erklärt Gericke. Straßenschilder dienten mithin nunmehr “der Orientierung, nicht der Traditionspflege. Auf den Hinweis, daß er mit dieser Maßnahme freiwillig über alles hinausgegangen sei, was etwa Grüne oder PDS je geschichtspolitisch gefordert haben, verteidigt sich der Generalmajor zurückhaltend: “Wir haben für ein Problem eine pragmatische Lösung gefunden.

V.i.S.d.P.: Thorsten Thaler, Chef vom Dienst, Hohenzollerndamm 27a, 10713 Berlin

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