Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

Mut zur Führung

Die JF berichtet vor zehn Jahren auf der ersten Seite über den Staatsbesuch des US-amerikanischen Präsidenten Bill Clinton. Dieser forderte die Deutschen auf, endlich selbstbewußt „als euopräische Führungsmacht“ aufzutreten. Der Autor Frank Liebermann mahnt allerdings in seinem Beitrag an, Deutschland müsse sich über seine eigenen nationalen Interessen erst einmal klarwerden, bevor es sich in „außenpolitische Abenteuer“ stürze. Im Interview spricht Freya von Moltke, die Witwe des 1944 hingerichteten Widerständlers Helmuth von Moltke, über das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, die Bedeutung des Begriffs der Nation und über die Demokratie. Sie stellt hierbei klar, daß der Nationsbegriff keinesfalls den Nationalsozialisten gehöre – auch sie liebe Deutschland. Auf der Zeitgeistseite wird eine Kölner Lokalposse aufgepießt. Muzaffer, ein 13jähriger türkischer Junge, der zu seiner Mutter in die Türkei abgeschoben werden soll, bietet den Stoff für Multi-Kulti-Mythen der Bleiberechts-Sympathisanten. Bis die Blase zerplatzt und die ganze Herzschmerzgeschichte sich als Lug und Trug entpuppt. Manuel Ochsenreiter JF 30-31/94 vom 22 . Februar 1994

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