Pisa-Krise in Sachsen

Sachsen hat Angst. Wovor? Vor seinem diesjährigen Abiturdurchschnitt. Viel zu schwer seien beispielsweise die Aufgaben im Fach Mathematik gewesen. Mathe war bereits in den vergangenen Jahren mit dem Notendurchschnitt 4,0 in den Grundkursen für die sächsischen Gymnasiasten eine Horror-Disziplin. Dieses Jahr war die Rechnerei sogar Lehrern, die die Abi-Aufgaben im Auftrag des protestierenden Landeselternrates (LER) „proberechneten“, fast zu schwer. Das Ministerium wies darauf hin, angeregt durch die Pisa-Studie habe man sich von eher „rechenintensiven zu eher denkintensiven Anforderungen“ verlagert. Weniger denkintensiv waren die Aufgaben in ein paar anderen Fächern. In der Deutsch-Klausur sei der Schlemihl aus dem Buch „Peter Schlemihls wunderbare Geschichte“ mal mit, mal ohne „h“ geschrieben worden. In Englisch gab es dafür Rechtschreibfehler und in Musik die falschen Noten zum Hörspiel …

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