Joachim Kuhs

 

Zuwachsraten

Mixed Martial Arts“ (MMA), keine andere Sportart verzeichnet derzeit auch nur annähernd große Zuwachsraten wie dieser Kampfsport. Die letzten drei der monatlich stattfindenden Großveranstaltungen der größten MMA-Promotion Ultimate Fighting Championship (UFC) wurden im US-Fernsehen von jeweils mehr als einer Million Leute für 50 Dollar pro Show bestellt – ein Fabelrekord, den selbst große Boxkämpfe nicht schafften. Mit einer am 7. März startenden Fernsehausstrahlung im DSF und einer Show am 13. Juni in Köln will die UFC nun auch Deutschland erobern. MMA ist nichts anderes als ein auf streng einzuhaltenden 31 Regeln aufgebauter Mix bekannter Kampfsportarten wie Boxen, Ringkampf, Kickboxen, aber auch Judo und Jiu-Jitsu. Der Schutz der Kämpfer vor schwerwiegenden Verletzungen steht dabei im Vordergrund. Sobald etwa einer auf dem Boden ist, sind nur noch normale Schläge und Griffe erlaubt, aber keine Tritte oder Kniestöße mehr. Kopfstöße sind generell verboten. So war dann auch bei inzwischen mehr als 100 Großveranstaltungen der UFC ein gebrochener Unterarm die schlimmste Verletzung, ganz anders als beim Boxen. 50 Prozent der Kämpfe enden gar in Jiu-Jitsu-Aufgabegriffen.

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