Deutsche Beiträge

Uefa-Präsident Michel Platini sprach sich dieser Tage unmißverständlich gegen eine deutsche Beteiligung an der Fußball-EM 2012 aus. „Nur wenn die Bagger im Warschauer Nationalstadion im Juni 2012 immer noch rollen“, so der Franzose, wäre eine Notfall-Lösung mit Berlin und Leipzig denkbar. So oder so wird der deutsche Beitrag zur EM 2012 allerdings beträchtlich sein. Bei allen drei Neubauprojekten in Polen setzten sich nämlich deutsche Architekturbüros durch. Die Stadien in Breslau und Warschau werden vom Düsseldorfer Büro JSK entworfen, in Danzig erhielt RKW – ebenfalls aus Düsseldorf – den Zuschlag. Auch in der Ukraine, dem zweiten Gastgeberland, genießen deutsche Architekten einen ausgezeichneten Ruf. Im August wurde das Hamburger Büro gmp mit den Modernisierungsarbeiten am Olympiastadion in Kiew beauftragt. Dabei stach das Unternehmen, das schon den Umbau des Berliner Olympiastadions für die Fußball-WM 2006 sowie den Neubau des Berliner Hauptbahnhofs realisierte, unter anderem den britischen Stararchitekten Norman Foster aus. Im September wurde bereits das vom deutschen Bauunternehmen Hochtief errichtete EM-Stadion von Dnipropetrowsk eröffnet.

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