Glaubwürdig

Vergleicht man die Glaubwürdigkeit der einzelnen Medien, so hat die Zeitung noch immer die Nase vorn. Dahinter rangieren, wie diverse Studien belegen, das Fernsehen und mit deutlichem Abstand das Internet. Ergo stellt sich die Frage, ob die geringe Glaubwürdigkeit von Meldungen aus dem Web trotz oder gerade wegen der demokratischen Strukturen entsteht. Folglich ist das Verfahren zur Bewertung von Nachrichten, das sich Google aktuell patentieren lassen will, ein sinnvoller Ansatz. Jedenfalls dürften die neuen Algorithmen des Suchmaschinenprimus zuallererst in der hauseigenen „News“-Sparte Verwendung finden, deren Umfang und Nutzung noch eher spärlich ausfallen. In erster Linie soll Googles Methode zur „Berechnung“ der Glaubwürdigkeit auf einer Einstufung der Quelle hinsichtlich von Parametern wie professionellen oder hobbyistischen Betreibern, der Zahl der Mitarbeiter und der Zugriffe basieren. Da auch die zumeist privaten Weblogs („Blogs“) herausgefiltert werden sollen, stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach der Macht von Suchmaschinen hinsichtlich der Presse- und Meinungsfreiheit nicht zum letzten Male, mahnfingert Euer EROL STERN

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