Dagmar Gelbke, Kabarettistin, Buchautorin

Wo möchten Sie jetzt am liebsten sein? Bei meinem Freund in Hamburg. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für meinen Beruf vor allem, aber auch für meine Tochter und ein paar ausgewählte Freunde. Was bedeutet Heimat für Sie? Das ist der Ort, wo ich mich nicht verstellen muß, und das war für mich leider selten Deutschland. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Das Leben. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Mich, mit allen guten und schlechten Seiten. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Als ich 18 war „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oskar Wilde, kürzlich „Stupid White Men“ von Michael Moore. Welche Musik mögen Sie? Jazz, Klassik, Folk, vor allem Big Band Musik. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Für die Welt wohl die Ankunft des Menschen, für die Menschheit die Entwicklung der ABC-Waffen. Was möchten Sie verändern? Was ich gern verändern würde, ist eine Illusion, also lasse ich es: die Dummheit der Menschen. Woran glauben Sie? An einen unendlichen Plan, in dem die Menschheit nur eine untergeordnete Rolle spielt. Und das ist gut so. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Respekt vor dem Leben in seiner Vielfalt. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Er ist die einzige gerechte Institution auf dieser Welt. Keiner kommt an ihm vorbei. Dagmar Gelbke , 53, ist Kabarettistin und Autorin. Sie arbeitete eng mit Helga Hahnemann zusammen.

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