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Wenn es demnächst in der Jacke Eures Nachbarn verdächtig nach SMS-Piepsern klingt, so muß es nicht unbedingt ein Gruß sein. Es ist gut möglich, daß jener unauffällige Zeitgenosse eine Art "Hilfssheriff" ist. Seit November 2002 erprobt das BKA nämlich in einem Pilotprojekt die Fahndung per SMS über ausgewählte Bundesbürger, denen zum Beispiel nach einem Banküberfall eine Täterbeschreibung oder ein Autokennzeichen übermittelt wird. Ganz neu ist die Idee nicht, jedoch erhält die eher noch als Spielerei genutzte Technik der MMS (Multimedia-Message-Service) einen handfesten Nutzen, denn somit können künftig auch Fahndungsfotos flächendeckend verbreitet werden. Da jedoch das Lesen und Schreiben von SMS am Steuer eines Autos verboten ist, würde es mich nicht einmal wundern, wenn die Kosten für diesen "Service" über Strafzettel wegen Telefonierens am Steuer schnell wieder eingespielt würden – ganz schön clever 😉 Einen anderen Weg geht man in den USA, wo spezielle Handies mit integriertem PDA und Geigerzähler entwickelt werden, um so ein möglichst breit gestreutes Netzwerk an mobilen Meßstationen zu bilden. Ebenfalls im Gespräch sind Aufsteck-Sensoren für Taschencomputer, die Kampfstoffe aufspüren sollen, was ich als prima Abwechslung zu den bereits erhältlichen Elektro-Stimulations-Massageerweiterungen empfinde. Natürlich von den Briten stammt der Prototyp eines Dixie-Klos mit integriertem Internet-Terminal und Dolby Surround. Selbstredend ist auch eines an der Außenseite für den Wartenden vorhanden. Und da lacht Ihr, wenn ich meinen Palm zum Lesen mit ins Bad nehme, kopfschüttelt Euer EROL STERN

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