Gossip

Gossip ist das englische Wort für Klatsch, und so plaudere ich diese Woche ein wenig aus dem virtuellen Nähkästchen. Wußtet Ihr, daß meine Auswertung der Leserumfrage ergab, daß 99 Prozent der Leser ein höheres Einkommen beziehen als Steve Jobs, legendärer Mitbegründer und CEO von Apple? Jobs hat nämlich 2001 bei Apple einen symbolischen Dollar verdient; der 90 Millionen Dollar teure Privatjet, der ihm zur Verfügung gestellt wird, läßt ihn dies jedoch sicher verschmerzen. Generell belohnen US-Computerfirmen ihre Angestellten mit ausgefallenen Privilegien, den sogenannten „Perks“: Parties mit berühmten Rockbands, Gourmet-Köchen in der Kantine, Gratismassagen, Wäscheservice und Billardtischen – als Ausgleich für nur 10 Tage Urlaub im Jahr. Der deutsche, kürzlich verhaftete Hacker Kim „Dr. Kimble“ Schmitz hingegen mußte sich sein exzessives Luxusleben mit angeblichen Insidergeschäften und Unterweltgeldern finanzieren. Sein Besitz, sowie reichlich Fanartikel, stehen jetzt unter Kimble.org zum Verkauf. Bei allem Größenwahn hat der eher beleibte denn beliebte Hacker-Promi immerhin Konfektionsgrößen im Programm, die sogar ihm passen. Der Besuch der Seite ist ein Muß! Dennoch wird er wohl nie den Status eines Larry Ellison, Gründer der Datenbankschmiede Oracle, erreichen. Autos, Yachten, Flugzeuge und Kampfjets sind die Spielzeuge des nach Bill Gates zweitreichsten Mannes der Welt. Jedes Mal, wenn seine Stunts ihn fast das Leben kosten, reagiert die Börse nervös. Derzeit prozessiert er mit der Stadt San José, da sein Gulfstream-Jet nachts nicht landen darf, tratscht Euer EROL STERN

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