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Keine deutschsprachige Breitbart-Ausgabe

ROM. Die amerikanische Internetzeitung Breitbart wird vorerst auf eine deutschsprachige Ausgabe verzichten. Das teilte der Italien-Korrespondent von Breitbart, Thomas Williams, auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT mit. „Irgendwann hätte Breitbart gerne einmal eine deutschsprachige Ausgabe, aber Pläne dafür sind wegen der vielen Komplikationen, die damit verbunden sind, auf unbestimmte Zeit verschoben worden“, sagte Williams.

In der nahen Zukunft werde das nicht passieren. Der Start eines Deutschlandbüros ist nach Informationen der Zeit in sechs bis acht Monaten geplant, könne sich aber auch noch länger hinziehen. Breitbart hat neben seinem Hauptsitz in Kalifornien Büros in Texas, Großbritannien und Israel.

Im Herbst vergangenen Jahres hatte Breitbart angekündigt, Niederlassungen in Frankreich und Deutschland zu eröffnen. Im Februar hatte das amerikanische Politikmagazin politico unter Berufung auf Breitbart-Kreise berichtet, die Pläne für die Deutschland-Expansion kämen nicht voran. Auch am Zeitplan der Eröffnung eines Pariser Büros bestünden Zweifel.

Rückgang an Werbeeinnahmen

Der frühere Geschäftsführer Steve Bannon, der jetzt als Berater von US-Präsident Trump arbeitet, hatte den Frankreich-Start für Mai dieses Jahres angekündigt. In den USA hat die Seite nach einem Bericht von Fox Business in den vergangenen Monaten einen deutlichen Rückgang an Werbeeinnahmen verkraften müssen. (tb)

Breitbart-Logo Foto: Breitbart

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