Demographie: Geburtenraten: Wie Skandinavien, Ungarn und Italien Kinderarmut bekämpfen
Demographie: Geburtenraten: Wie Skandinavien, Ungarn und Italien Kinderarmut bekämpfen
Demographie: Geburtenraten: Wie Skandinavien, Ungarn und Italien Kinderarmut bekämpfen
Ein wenige Monate altes Kind: erste Regierungen in Europa beginnen den Kampf für höhere Geburtenraten Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Antonio Gravante
Demographie
Geburtenraten: Wie Skandinavien, Ungarn und Italien Kinderarmut bekämpfen
Europa bekommt zu wenig Kinder, doch es gibt Hoffnung: Italien, Skandinavien und Ungarn setzen auf eine familienfreundliche Politik, um ihre Geburtenraten anzukurbeln. Erste Erfolge sind bereits erkennbar. Eine Analyse von JF-Autor Josef Hämmerling.
IHR DIGITALER ZUGANG.
Einfach registrieren undweiterlesen.
Alle Artikel auf JF online frei
Die JF schon jeden Mittwoch als E-Paper und via App
Dieser Zug ist längst abgefahren. Die Hauptursache für die geringen Fertilitätsraten ist die Emanzipation der Frau, welche sich nicht mehr zurückdrehen lässt.
Maximal ist eine Verlangsamung der Geschwindigkeit möglich, mit der die Völker aussterben.
„für gleichgeschlechtliche Paare kein Adoptionsrecht.“
Das wäre auf jeden Fall im Interesse der Kinder – deren Schutz muss im Vordergrund stehen.
Das ist mir zu negativ und destruktiv gedacht. Natürlich kann man den heutigen Bevölkerungsrückgang nicht ad hoc stoppen. Aber den Negativtrend kann man durchaus umkehren, was aber Zeit braucht und natürlich einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel voraussetzt. In den 50er und 60er Jahren hatte wir schon Fertilisierungsraten zwischen 2 und 2.6. Warum soll das nicht irgendwann wieder erreichbar sein?
In den 50er und 60er Jahren war die Emanzipation der Frau auch noch kein relevanter Faktor. Der Wertewandel begann in den 60er Jahren und wirkte sich ab 1970 dann auf die Fertilitätsrate aus – seit diesem Zeitpunkt liegt sie dauerhaft unter der Erhaltungsrate von ~2,1.
Das ist doch ganz einfach: BIO-Deutsche Eltern mit Steuergeld kräftig unterstützen. Dann werden wieder mehr BIO-Deutsche Kinder gezeugt, geboren und christlich erzogen. Selbstverständlich müssen auch bezahlbare Wohnungen für BIO-Deutsche gebaut werden.
Die Steuerzahlungen von BIO-Deutschen gehen überwiegend an die Flüchtlinge (die wir gar nicht brauchen können) und auch in den Ukrainekrieg, oder sogar bis Afrika.
Mein Gott, sind die BIO-Deutschen dumm!
Die Zahlungen gehen zu einem Großteil nicht an echte Flüchtlinge wie die ukrainischen Frauen und Kinder, sondern an afrikanische und arabische Migranten.
Wer dieses Thema ernsthaft diskutieren will muß an einer der vielen deutschen Lebenslügen rütteln. Die westdeutsche Gesellschaft hatte sich zu 2 Dritteln entschieden, die Politiker zu unterstützen, die Kinderlose finanziell besser stellten als Eltern . Dazu gehörte auch die volle Zustimmung der Masseneinwanderung, sollten die doch die Arbeit machen und die Rente verdienen. Konsum statt Kinder. Schon seit der Einführung der ersten sozialen Unterstützungen sanken die Geburtenzahlen, selbst in den Friedenszeiten der NS Zeit sank die Geburtenzahl laufend, eine SS Familie kam trotz Lebensborn im Schnitt 1, 5 Kinder. Die DDR zog die richtigen Schlüsse daraus , sie wußten ja wie Untertanen ticken. Nur die materielle Benachteiligung der Kinderlosen ab Volljährigkeit ermöglichte eine ähnliche Entwicklung. In Europa täuschen die Geburtenziffern, sie sind durch ausländische Kindergeburten geschönt. Da die Tätergeneration der Kinderverweigerer in der Mehrheit ist, sind Änderungen nur in einem Parteienkonsens möglich.Fände gut wenn die JF zu diesem Thema die Mitarbeiter der „Krautzone“ zu einem Artikel einladen würde. Sind jung, rebellisch und denken langfristig mit Kindern!
“ eine SS Familie kam trotz Lebensborn im Schnitt 1, 5 Kinder“
1,5? Wirklich? kein Irrtum? Fällt mir schwer, das zu glauben. Man bedenke: Damals war die Pille noch nicht erfunden. Und die Kindersterblichkeit schon sehr gering.
„selbst in den Friedenszeiten der NS Zeit sank die Geburtenzahl laufend,“
Die deutsche Fertilitätsrate lag 1933 bei 1,58 und 1937 bei 2,09. Sie ist also nicht gesunken, sondern gestiegen. Nichtsdestotrotz gab es in der NS-Zeit keinen Babyboom.
Was die Ökonomen nicht kapieren wollen (weil die VWL die Magd der Kapitalinteressen ist): Kinder sind KAPITAL. Humankapital. Das eine Volkswirtschaft genauso braucht wie Sachkapital (Investitionskapital). SO WEIT gehen die Wirtschaftswissenschaftler vermutlich sogar noch mit.
Dem nächsten (folgerichtigen) Gedankenschritt verweigern sie sich aber: ELTERN sind, qua Eltern, INVESTOREN.
Und hier haben wir es mit einem Marktversagen zu tun: Während „Investoren“ im herkömmlichen Sinne selbstverständlich eine Rendite erwarten, bekommen Eltern keine. Und müssen im Gegenteil die in ihre Kinder investierten Aufwendungen komplett abschreiben. (Wenn man davon absieht, dass sie indirekt, über die Gesellschaft, etwas zurückbekommen.)
Richtig ist zwar, dass bei der umlagefinanzierten Rente die Kinderlosen von den Aufwendungen der Eltern profitieren. Aber anders, als gewisse Ökonomen dem Volk vorgaukeln, ist das beim Kapitaldeckungsverfahren nicht anders. Im Gegenteil profitieren sogar ALLE Besitzer von Sachkapital von den „Humankapitalinvestitionen“ der Eltern!
(Das gilt übrigens ganz besonders für die USA, wo es kaum Leistungen für Eltern gibt – und das Studieren sauteuer ist.)
Sie haben Recht. Ergänzend noch eine Änderung des Kindergeldes. Statt Kindergeld gibt es für jedes Kind eine hohe Steuer und Sozialversicherungsgutschrift. Die Einwanderung in unser Sozialsystem würde das an Zugkraft nehmen und white trash würde dann wahrscheinlich eher ins Erwerbsleben eintreten. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Appelle an konservative Werte können kein Ersatz für harte unpopuläre Einschnitte sein. Ein bisschen schwanger gibt es nicht.
„Statt Kindergeld gibt es für jedes Kind eine hohe Steuer- und Sozialversicherungsgutschrift.“
Womit dann ausschließlich die Begüterten beglückt würden. Und die Armen im Regen stünden.
„Was die Ökonomen nicht kapieren wollen … “
Vielleicht liegt das daran, daß Ökonomen einfach nicht völkisch sind.
Daß die so drauf sind: „Die Leute k r i e g e n Kinder. Null Problem. Läuft sehr gut. W e l c h e Leute KInder kriegen ist doch egal.“
Völkisch muss man dafür nicht sein. Nur Verstand haben. In gewisser Hinsicht lassen sich ja tatsächlich eigene Kinder durch diejenigen fremder Völker ersetzen: Machen z. B. die USA (auch eine Form von Ausbeutung!).
Aber natürlich nicht mit x-beliebigen Völkern bzw. Schichten. Und nicht, wenn man sich statt „hungriger“ Arbeitskräfte millionenfach Hängemattenbewohner ins Haus holt.
Die mit Abstand wichtigste Ressource eines Landes sind seine Menschen. Deutschland ist in 2 Weltkriegen geographisch geschrumpft und doch war es über Generationen ein lebenswertes und liebenswertes Land. Ich halte Land für überbewertet aber es diktiert das Denken von Oligarchen und Tyrannen. Mein Arbeitsplatz war 1945 eine Kraterwüste, ich will gar nicht wissen was unter meinen Füßen liegt, aber es waren Menschen und nicht Land, die es aufgebaut haben.
Das war lange bevor das Machtkartell es in seine Krallen bekam und doch war es lebenswert.
Ich kann mir die schrumpfenden Geburtenraten – auch Siege in Weltkriegen spielten offenbar keine Rolle – nur durch „Universum 25“ erklären. Wenn man ein Experiment 25 x wiederholt – weil man es nicht glauben will, weil es zu schrecklich ist sein Ergebnis zu akzeptieren – dann muss man letztlich doch eingestehen, dass auch primitive Säugetiere offenbar einen genetisch programmierten gesellschaftlichen Selbstmord in sich tragen.
In diesem Zusammenhang: Von allen deutschen Völkern zeigen anscheinend nur die Südtiroler die höchsten Geburtenraten. Unterdrückung und Diskriminierung sind nicht wünschenwert, aber ev. förderlich für die Fertilität?
Dieser Beitrag ist älter als 2 Tage, die Kommentarfunktion wurde automatisch geschlossen.
Ein wenige Monate altes Kind: erste Regierungen in Europa beginnen den Kampf für höhere Geburtenraten Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Antonio Gravante
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.